Category Archives: Eurovision Song Contest

Exklusive POPTASTIC-Vorschau ESC-Finale mit den Big 5, Österreich und Australien

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Dritter und erstmal letzter Teil unserer POPTASTIC-Eurovision-Vorschau (Teil 1 hier, Teil 2 da). Heute schauen wir auf die immer qualifizierten Länder mit den großen Geldkoffern, den Gastgeber Österreich und die Gäste aus Australien. Poptastische Ausbeute diesmal: 2 von 7. Macht alles in allem 13 von 40. Da ist für 2016 aber noch Luft nach oben…

Service-Notiz: Wir feiern mit euch auch alle Shows 2015 in der Mumu (zum Finale mit DJ Dari an den Decks).

HIER findet ihr den traditionellen POPTASTIC-Tippzettel zum Download für die Semifinals. Finale folgt dann logischerweise später.

(Und hier der Spotify-Link zur 9-stündigen POPTASTIC-Eurovision-Playlist)

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Exklusive POPTASTIC-Vorschau 2. ESC-Halbfinale

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2. Runde unserer POPTASTIC-Eurovision-Vorschau (Teil 1 hier, Big 5 da). Heute geht es um das zweite Halbfinale. Poptastische Ausbeute diesmal: müde 4 von 17.

Attention: Wir präsentieren alle Shows 2015 in der Mumu (zum Finale mit DJ Dari an den Decks).

HIER findet ihr den traditionellen Tippzettel für die beiden Semifinals vom ESC 2015 als PDF zum Ausdrucken.

(Hier der Spotify-Link zur 9-stündigen POPTASTIC-Eurovision-Playlist)

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Exklusive POPTASTIC-Vorschau 1. ESC-Halbfinale

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Am 19., 21. und 23. Mai geht es beim 60. Eurovision Song Contest in Wien um die Wurst. Beziehungsweise um die die Nachfolge ebenjener.

Wir feiern am 2. Mai zur Poptastic schon mal vor und  übertragen das erste Halbfinale am 19. Mai ab 21 Uhr in der Mumu (das zweite auch und das Finale sowieso).

Dazu reichen natürlich unseren Tipp-Zettel für einen maximal unterhaltsamen Käseigel-Sektchen-Abend (PDF-DOWNLOAD).

Außerdem sparen wir euch gern das Durchhören aller 40 Songs und markieren hier die Kandidaten, bei denen es sich lohnt, hinzuhören und/oder hinzusehen.

Aus Wien wird es voraussichtlich noch ein Update geben, wenn die Proben und Halbfinals gelaufen sind. Und Vorab: Die Ausbeute ist mäßig.

Beim 1. Halbfinale sehen wir nur in 7 der 16 Beiträge halbwegs POPTASTIC-Potential. Wir sagen euch natürlich gerne, welche das sind. Die Pop-Perlen des 2. Semis gibt es hier, die der Big 5 dort.

(Hier der Spotify-Link zur 9-stündigen POPTASTIC-Eurovision-Playlist)

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Pop-Barometer ESC 2014: Schweden

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Zugegeben: Beim schwedischen Beitrag handelt es sich nicht um lupenreinen Poptastic-Pop, sondern um eine Ballade. Aber immerhin wunderbar vorgetragen und perfekt durch das eingesetzte Licht unterstützt* von Sanna Nielsen, die uns in ihrer Karriere, die nicht eben arm an Versuchen war, am ESC teilzunehmen, schon viele Pop-Knaller geschenkt hat.

* Außer im gestrigen Jury-Semifinale, wo einer der Scheinwerfer tat, was er wollte und die arme Sanna blendete. Schockschockschwerenot!

Natürlich hätten wir uns Alcazar in Kopenhagen gewünscht, aber realistisch betrachtet ist deren dritter Platz im Melodifestivalen-Vorentscheid 2014 mit “Blame It On The Disco” schon eine eigene kleine Sensation. Dann halt der zweitbeste Song – immerhin gibt es von Sannas Powerballade auch schon tanzflächen-geeignete Remixes.

Positiver Nebeneffekt eines potentiellen Finales in Stockholm 2015: Drei herrliche Shows wie im letzten Jahr – wieder mit Lynda Woodruff? Hach, wat wäre dat schön!

Hier Sannas Song – mit funktionierenden Lichtern und direkt dahinter einer der Remixes.

#teamsanna

Am 6., 8. und 10.5. zeigen wir in der Mumu alle Shows als Public Viewing. Natürlich mit den berühmten Votingzetteln! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify:

 

Pop-Barometer 2014: Estland

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Amazing.

So heißt Tanjas Song und so ist er auch. Nämlich einer der wenigen poptastischen Lichtblicke im Balladenjahr 2014 (die anderen besprachen und besprechen wir ja):

Was ihr den Finaleinzug und dort eine gute Platzierung verhageln könnte, ist die in Teilen sehr offensichtliche Anleihe an der Loreen-Choreografie. Das sieht die gewöhnliche Länder-ESC-Jury garantiert nicht gern, noch dazu wird ja bei jedem zweiten halbwegs modernen Dance-Titel inzwischen “Kopie!” geschrieen – als wäre der 434te Aufguss einer Ethnoballade was anderes.

Beeindruckend ist Tanjas Tanzperformance nämlich dann doch, gerade weil sie im Gegensatz zu Loreens eher esoterischem Hüpfen ein ganzes Choreo-Feuerwerk abliefert – und trotzdem die Stimme hält. Wunder gibt es eben immer wieder.

Hoffen wir mal, dass sie im schwächeren ersten Halbfinale ein paar Herzen erobern kann, auch wenn ihr die fröhliche Ausstrahlung unserer Natalie 2013 fehlt. Im Finale dann würde es eng: Enger als die Hosen ihres Landsmanns Ott Lepland (“Kuula“, 2012) jedenfalls und mit großer Trauer denken wir auch zurück an den Poptastic-Klassiker “Rockefeller Street” von Getter Jaani 2011, mit dem Estland einen skandalösen 24ten Platz einfuhr.

Dabei waren die noch amazinger als Tanja. Alles Gute, Tanzmaus!

 

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify:

 

Pop-Barometer ESC 2014: Deutschland

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Der Stachel des Schmerzes nach Cascada-Gate 2013 sitzt noch tief, trotzdem wollen wir naturgemäß wieder optimistisch sein, was das Potential des deutschen Beitrags von 2014 angeht.

Kennengelernt haben sich die drei Mädels von Elaiza der Legende nach bei einer Schnapsverkostung (sehr sympathisch!), lieben gelernt haben wir sie als Verhinderer des unsäglichen Grafen im Vorentscheid. Letztgenannter hatte vermutlich schon die Kopenhagen-Tickets für die ganze Familie gebucht, musste sich aber im Finale geschlagen geben – Deutschland liebt eben Underdog-Stories. Und Europa liebt drei fröhliche Mädels vermutlich auch mehr als einen verstörenden deutschen Barden in schwarzer Kluft (hallo Gracia 2005).

Ob “Is It Right” als originelle Neo-Folknummer mit osteuropäischem Einschlag (praktisch: Ela hat ukrainische und polnische Wurzeln) auf eine Pop-Party passt, probieren wir selbst aus – auf die ESC-Bühne passt es ganz gut, wobei hier natürlich abhängig von der Startnummer und den Songs im direkten Anschluss bzw. direkt vorher.

Mit dem offiziellen Video jedenfalls kann Elaiza nicht punkten, diese Clownsnummer ist höchst verstörend und lässt eher negativ konnotierte Erinnerungen an Stephen Kings ES aufkommen, als an Katja Ebsteins “Theater” vom Contest 1980, wo der Auftritt kopiert wurde.

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Buh!

Buuuuuuuh.

Angeblich verzichtet die deutsche Delegation jedoch auf den Clown bei der Bühnenperformance – sehr vernünftig – und lässt die drei Mädels mit ihrem Charme für sich stehen.

Wir drücken die Daumen für den 10. Mai.You go girls!

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify:

 

Pop-Barometer ESC 2014: Israel

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Israel verdient 16 Jahre nach Dana Internationals triumphalen Sieg und eher mäßig bis schlechten Platzierungen in den letzten Contests mal wieder etwas Fame. Dieses Jahr könnte das mit der rock-poppigen, ESC-typischen Nummer von Mei Finegold (alternativ Feingold) klappen.

Mit kraftvoller, rauer, ansatz-agressiver Stimme singt sie zweisprachig (Englisch/Hebräisch) über einem tollen Uptempo-Song (mit Key-Change!) davon, als Frau mit nicht einfacher Vergangenheit erfolgreich durchzustarten.

How very Kelly Clarkson!

Im offiziellen Promovideo zeigt sich Mei sehr aktiv, was ihr in Kopenhagen – übertragen auf Livegesang und die große Bühne – hoffentlich keine Probleme bereiten wird.

Hur ein erster Eindruck von den Proben:

Und hier das angesprochenen offizielle Video:

Mei vertritt Israel ebenfalls im stärkeren zweiten Semifinale, bei dem wir abstimmen dürfen.

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify:

 

Pop-Barometer ESC 2014: Griechenland

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Eye-Candy-Alarm! Pop-Candy-Alarm! Griechenland schickt einen sehr schicken Electro-Pop-Song ins Rennen, garniert mit einigen lokalen Musikelementen. Dargeboten wird “Rise Up” von Freak Fortune ft. RiskyKidd.

Letzt genannter ist Deutsch(!)-Jamaikaner (Quelle), hurra. Etwas arbeiten müssen die Jungs noch an ihrer Bühnenpräsenz auf einer einer sehr großen Stage – der Vorentscheids-Auftritt war etwas spartanisch. Dieser Herausforderung müssen jedoch einige aus dem diesjährigen Teilnehmerfeld stellen, insofern kein direkter Nachteil. Hier das etwas aufgeregt geschnittene Promovideo:

Das die Jungs sich mit dem ESC auskennen, sieht man in diesem Akkustik-Medley, das wir auch hier gefunden haben. Gottwiesüß!

Im zweiten Semifinale, in dem die Griechen antreten, sind wir Deutschen übrigens stimmberechtigt. Just sayin’!

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify:

 

Pop-Barometer ESC 2014: Portugal

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Die Portugiesen sind eines der Völker, deren Beiträge beim ESC für gewöhnlich zwischen schlecht und Wahnsinn (also noch schlechter) wechseln – wenn sie denn überhaupt teilnehmen. Letztes Jahr hat man wegen der Kosten ausgesetzt.

Umso größer die Überraschung, dass Suzy als ehemalige Emirates-Stewardess und Vertreterin Portugals mit einem tanzbaren, sommerlichen Lambada-Verschnitt nach Kopenhagen fährt, der so unverkrampft und unprätentiös poppig ist, dass die Jury vermutlich den Daumen senkt und es verdammt schwer wird, das Halbfinale zu überstehen.  Vielleicht bleibt er ja als veritabler Sommerhit hängen?

Beim Auftritt wird Suzy, die ein bisschen aussieht wie die unsterbliche Kati Wolf (Ungarn 2011, leider kein gutes Omen).  unter anderem von zwei knackärschigen Trommlern begleitet, schön kopiert von Ryan Dolan im letzten Jahr (dem das – wir erinnern uns schmerzvoll – ja kein Glück gebracht hat):

“Quero Ser Tua (Como A Lua É Do Luar)” heißt übrigens ins Rheinische übersetzt “Ich möchte Dein sein, solange wie der Mond am scheinen ist”.

Hach.

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify: