Exklusive POPTASTIC-Vorschau 1. ESC-Halbfinale

popzettel

Am 19., 21. und 23. Mai geht es beim 60. Eurovision Song Contest in Wien um die Wurst. Beziehungsweise um die die Nachfolge ebenjener.

Wir feiern am 2. Mai zur Poptastic schon mal vor und  übertragen das erste Halbfinale am 19. Mai ab 21 Uhr in der Mumu (das zweite auch und das Finale sowieso).

Dazu reichen natürlich unseren Tipp-Zettel für einen maximal unterhaltsamen Käseigel-Sektchen-Abend (PDF-DOWNLOAD).

Außerdem sparen wir euch gern das Durchhören aller 40 Songs und markieren hier die Kandidaten, bei denen es sich lohnt, hinzuhören und/oder hinzusehen.

Aus Wien wird es voraussichtlich noch ein Update geben, wenn die Proben und Halbfinals gelaufen sind. Und Vorab: Die Ausbeute ist mäßig.

Beim 1. Halbfinale sehen wir nur in 7 der 16 Beiträge halbwegs POPTASTIC-Potential. Wir sagen euch natürlich gerne, welche das sind. Die Pop-Perlen des 2. Semis gibt es hier, die der Big 5 dort.

(Hier der Spotify-Link zur 9-stündigen POPTASTIC-Eurovision-Playlist)

Song 1, Moldawien: “I want your love” von Eduard Romanyuta

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Geht gut los! Popsong anno vor 3 Jahren, schön flott, schön beatlastig. POPTASTIC-Faktor: 7

 

Song 3, Belgien: “Rhythm inside” von Loic Nottet

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Ganz stark von Belgien. Loic sieht adrett aus, hat ein eine besondere Stimme (Anfang klingt stark nach Lorde) und den modernsten Song aller Teilnehmer des Jahrgangs. Wäre die ESC-Welt gerecht und gut, wäre Belgien ein ganz heißer Kandidat für den Sieg! POPTASTIC-Faktor: 10

 

Song 4, Niederlande: “Walk along” von Trijntje Oosterhuis

Why. Why. Why. Why. Einmal hin(gehört), alles drin (im Kopf). Nicht wirklich für die Peaktime auf dem Dancefloor, aber catchy bis es schmerzt. POPTASTIC-Faktor: 5

 

Song 7, Estland: “Goodbye to yesterday” von Elina Born & Stig Rästa

Dick bei den Buchmachern auf Sieg. Kann sein, klingt lockenflockig wie ein Sommerwein und hat eine Brise Holland 2014. Das wird denen gefallen, denen nicht gefallen hat, dass die Common Linnets letztes Jahr (zurecht) nicht gewonnen haben. Eher wat zum Schwoofen. POPTASTIC-Faktor: 3

 

Song 9, Serbien: “Beauty never lies” von Bojana Stamenov

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Dark Horse! Wir zeigen euch ausnahmsweise die serbisch gesungene Vorentscheidversion – aus Gründen, denn ab 1:50 wandelt sich die bis dahin gemäßigte Ballade in einen veritablen Disco-Stampfer mit stimmlichem Nachdruck und das kommt live besser rüber. Fantastisch! Schreit nach Remix. REMIX! In der englischen Video-Version tauchen dafür ein paar süße Typen auf. Außerdem: “Finally I can say, yes I’m different and it’s ok!” – Yes, Guurrrrll! POPTASTIC-Faktor: 7

 

Song 11, Weißrussland: “Time” von Uzari & Maimuna

Uptempo, ganz abwechslungsreich und mit überflüssiger Geige. Außerdem sieht hier niemand aus wie Dima Bilan. Verschenkt, aber ausreichend Appeal für ein paar gefällige Discofoxschritte. POPTASTIC-Faktor: 4 (mit Abzug, weil könnte bei mehrmaligem Hören schnell nerven)

 

Song 16, Georgien: “Warrior” von Nina Sublatti/strong>

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Nach viel ödem Geklimper zum Abschluss noch mal was aufs Ohr. Nicht klassisch poptastisch, aber kraftvoll und mit Potential (Remix mit Beat drunter?). Kann man sich durchaus noch mal anhören. POPTASTIC-Faktor: 4

Wir sind gespannt!