Pop-Barometer ESC 2014: Israel

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Israel verdient 16 Jahre nach Dana Internationals triumphalen Sieg und eher mäßig bis schlechten Platzierungen in den letzten Contests mal wieder etwas Fame. Dieses Jahr könnte das mit der rock-poppigen, ESC-typischen Nummer von Mei Finegold (alternativ Feingold) klappen.

Mit kraftvoller, rauer, ansatz-agressiver Stimme singt sie zweisprachig (Englisch/Hebräisch) über einem tollen Uptempo-Song (mit Key-Change!) davon, als Frau mit nicht einfacher Vergangenheit erfolgreich durchzustarten.

How very Kelly Clarkson!

Im offiziellen Promovideo zeigt sich Mei sehr aktiv, was ihr in Kopenhagen – übertragen auf Livegesang und die große Bühne – hoffentlich keine Probleme bereiten wird.

Hur ein erster Eindruck von den Proben:

Und hier das angesprochenen offizielle Video:

Mei vertritt Israel ebenfalls im stärkeren zweiten Semifinale, bei dem wir abstimmen dürfen.

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify:

 

Top 10 Mai 2014: DJ Kris

1. Calvin Harris – Summer
2. Clean Bandit feat. Jess Glynne – Rather Be
3. Avicii – Addicted to you
4. Paula Selig & Ovi – Miracle
5. Freaky Fortune feat RiskyKidd – Rise Up
6. Mei Finegold – Same Heart
7. Helene Fischer – Atemlos durch die Nacht
8. Röyksopp & Robyn – Do it again
9. Tanja – Amazing
10. Kylie Minogue – Into the blue

Pop-Barometer ESC 2014: Griechenland

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Eye-Candy-Alarm! Pop-Candy-Alarm! Griechenland schickt einen sehr schicken Electro-Pop-Song ins Rennen, garniert mit einigen lokalen Musikelementen. Dargeboten wird “Rise Up” von Freak Fortune ft. RiskyKidd.

Letzt genannter ist Deutsch(!)-Jamaikaner (Quelle), hurra. Etwas arbeiten müssen die Jungs noch an ihrer Bühnenpräsenz auf einer einer sehr großen Stage – der Vorentscheids-Auftritt war etwas spartanisch. Dieser Herausforderung müssen jedoch einige aus dem diesjährigen Teilnehmerfeld stellen, insofern kein direkter Nachteil. Hier das etwas aufgeregt geschnittene Promovideo:

Das die Jungs sich mit dem ESC auskennen, sieht man in diesem Akkustik-Medley, das wir auch hier gefunden haben. Gottwiesüß!

Im zweiten Semifinale, in dem die Griechen antreten, sind wir Deutschen übrigens stimmberechtigt. Just sayin’!

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify:

 

Top 10 Mai 2014: Dj DaRi

1. Calvin Harris – Summer
2. Ellie Goulding – Beating Heart
3. Idina Menzel – Let It Go (Papercha$er Club Radio Mix)
4. Elaiza – Is it Right
5. Lea Michele – Don’t let go
Eurovision 2014:
6. Sanna Nielsen – Undo (Schweden)
7. FireFlight – Coming Home (Malta)
8. Conchita Wurst – Rise like a Phoenix (Österreich)
9. TIJANA – To the Sky (Mazedonien)
10. Paula Seling – Miracle (Rumänien)

Pop-Barometer ESC 2014: Portugal

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Die Portugiesen sind eines der Völker, deren Beiträge beim ESC für gewöhnlich zwischen schlecht und Wahnsinn (also noch schlechter) wechseln – wenn sie denn überhaupt teilnehmen. Letztes Jahr hat man wegen der Kosten ausgesetzt.

Umso größer die Überraschung, dass Suzy als ehemalige Emirates-Stewardess und Vertreterin Portugals mit einem tanzbaren, sommerlichen Lambada-Verschnitt nach Kopenhagen fährt, der so unverkrampft und unprätentiös poppig ist, dass die Jury vermutlich den Daumen senkt und es verdammt schwer wird, das Halbfinale zu überstehen.  Vielleicht bleibt er ja als veritabler Sommerhit hängen?

Beim Auftritt wird Suzy, die ein bisschen aussieht wie die unsterbliche Kati Wolf (Ungarn 2011, leider kein gutes Omen).  unter anderem von zwei knackärschigen Trommlern begleitet, schön kopiert von Ryan Dolan im letzten Jahr (dem das – wir erinnern uns schmerzvoll – ja kein Glück gebracht hat):

“Quero Ser Tua (Como A Lua É Do Luar)” heißt übrigens ins Rheinische übersetzt “Ich möchte Dein sein, solange wie der Mond am scheinen ist”.

Hach.

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify:

 

Pop-Barometer ESC 2014: Rumänien

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In Kopenhagen wird es sehr pathetisch-balladig zugehen, so dass wir uns über jeden poppigen Beitrag freuen. Ziemlich poptastisch geht das rumänische Duo Paula Seling & Ovi im zweiten Semi-Finale (8. Mai, ab 21 Uhr beim Public Viewing in der Mumu) ins Rennen, um den Überraschungserfolg aus Oslo 2010 zu wiederholen. Im Siegerjahr von Lena landeten die beiden mit dem Song “Playing With Fire” (Video) auf einem überraschenden dritten Platz.

Ähnlich abwechslungsreich und catchy ist auch der 2014er Beitrag “Miracle” geraten, der gemäß dem zu erwarteten Song-Umfeld ruhig anfängt, sich dann im Refrain jedoch zu einem veritablen Poptastic-Dancefloor-Burner als Mischung aus High School Musical und David Guetta steigert – inklusive eines beeindruckenden 18-sekündigen Schreis von Paula, die sicherlich die hübscheste aller Jahrgangs-Damen ist:

Auffällig in der Vorentscheids-Performance: keine Tänzer, sehr kleine Fernsehstudiobühne mit mäßiger Präsenz. Wir hoffen, dass sich das in Kopenhagen noch zum Besseren regelt.

Das offizielle Video arbeitet natürlich mit der (besseren) Studio-Aufnahme – und zwei hervorragenden Tänzern. Und einer Regenperformance, die wir uns gut als Nachfolger der Jedward-Dusche von 2012 vorstellen könnten.

Amazing. Wir drücken Paula und Ovi die Daumen!

Am Samstag, dem 3.5. feiern wir das große POPTASTIC ESC-Special! Alle Pophits aus dem aktuellen und den vergangenen Eurovision Song Contests nationalen Vorentscheiden findet ihr in unserer Playliste bei Spotify: