ESC-Finale 2013: Alles, was du wissen musst

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Tonight we can be…: Siegerin der Herzen (das wird Cascada ganz sicher) und Tippzettelsieger (das kannst du selbst werden).

Unser traditioneller ESC-Poptastic-Tippzettel mit den objektivsten aller Punktekategorien steht hier zum Download bereit.

Denn auch wer nicht in die Mumu zu unserem Public Viewing kommt, soll Spaß beim Anschauen und Bewerten der 26 Beiträge des ESC-Jahrgangs 2013 haben.

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Alles zum Ablauf der Show und unsere Einschätzung aller 26 Acts plus Spotify-Playlist: Hier im Detail.

Wo schauen?

Wenn nicht zum POPTASTIC-Public Viewing in der Mumu dann in der ARD. Dort startet der “Countdown für Malmö” traditionsgemäß um 20.15 Uhr live von der Hamburger Reeperbahn. Moderatorin Barbara Schöneberger, die im Vorfeld mit unqualifizierten Äußerungen zum Teilnehmerfeld auf sich aufmerksam machte (ach Babu…), begrüßt traditionsgemäß  eher ESC-ferne Gäste. Diesmal: Tim Bendzko, die Sportfreunde Stiller und Hurts. Dazu immerhin Lena und Madcon. Ab 21 Uhr – zum Start der Show – übernimmt dann Peter Urban, der diesmal hoffentlich seinen Laberflash im Griff hat, wenn es um humorige schwedische Intervall-Acts geht.

Die Show

Starten wie die Sause mit dem brandneuen Theme-Song zum ESC 2013 “We Write The Story” – komponiert vom Doppel-B von ABBA, nämlich Benny Andersson und Björn Ulvaeus, und dem schwedischen Dance-Produzenten Avicii, der bisher durch besonders nervige Tracks bekannt ist. Das kannst dann übrigens auch direkt beim iTunes einholen.

Danach übernimmt Petra Mede als Host für die Nacht und wird vermutlich nicht zum letzten Mal auf die ESC-App und irgendwelche Hashtags verweisen. Zwischen den Acts, da wo Werbepausen oder aufwendigere Umbauten nötig sind, wird es Schalten geben: Neben der unvergleichlichen Sarah Dawn Finer alias Lynda Woodruff (die übrigens im späteren Verlauf auch noch “The Winner Takes It All” singen wird) wird Eric Saade mal eine Runde im Green Room drehen und irgendeine Rolle soll wohl auch dem bekanntesten schwedischen Fußballer Zlatan Ibramhimovic zukommen. Der kommt ja aus Malmö.

Die Beiträge

In der Startreihenfolge.


Startnummer 1: Frankreich mit Amandine Bourgeois und “L’enfer et moi”

Die reduzierte Instrumentalisierung dieses schlecht gelaunten Rocksongs hat was, allerdings passt das rotzige daran nicht so ganz zum vampigen Look von Amandine. Viel mehr fällt uns zu diesem Beitrag auch nicht ein, vermutlich ist die Halbwertzeit auch nur halb so lang wieder Song selbst.

TOP: Weniger ist mehr.
FLOP: Zu wenig bringt gar nix.
POPTASTIC-Faktor: 0


Startnummer 2: Litauen und Andrius Pojavis mit “Something”

Andrius sieht erstmal ganz hübsch aus (Hurra!) und der Song lehnt sich ziemlich an The Killers an, was grundsätzlich ganz schön schön ist – Breitband-Synthie-Pop geht immer. Noch besser wäre ein Refrain gewesen, der einen Song-Höhepunkt markiert. So ist der Anfang eigentlich das Beste am ganzen Stück. Von Startnummer 2 hat in der ESC-Geschichte noch niemand gewonnen. Never. Ever.

TOP: Süß.
FLOP: Bühnenoutfit (WTF?)
POPTASTIC-Faktor: 4


Startnummer 3: Moldawien und Aliona Moon mit “O mie”

Für Alionas Frisur wird mehr Haarspray verbraucht, als in allen Jungsfrisuren bei einer regulären POPTASTIC. Sehr interessant. Illuminierende Kleider gab es auch schon, der Hebe-Effekt ist ganz nice, der Song wird aber erst im letzten Drittel spannend.

TOP: Frisur
FLOP: Die ersten zwei Songdrittel
POPTASTIC-Faktor: 0


Startnummer 4: Finnland mit Krista Siegfrids und “Marry Me”

Der erste Poptastic-Favorit im Starterfeld, denn es ist so: Alles an diesem Song ist ziemlich poptastisch: Melodie, Gesang, Krista, ihre Bühnenbegleiter, das Kleid, die Windmaschine (die sogar im Bild ist!), die Pyro, der Kuss. Also: Riesen Ding(-Dong)!

TOP: Alles!
FLOP: Nüscht.
POPTASTIC-Faktor: 9


Startnummer 5: Spanien mit El sueño de Morfeo und “Contigo hasta el final”

Fängt an wie eine irische Weise, plätschert dann mächtig dahin und dreht nach hinten noch etwas auf. 2013 haben wir mehr – und bessere – Balladen im Wettbewerberfeld. Und auch bessere SängerInnen. So wird das mal wieder nix.

TOP: Immerhin etwas Drive nach der Hälfte
FLOP: Insgesamt zu lasch
POPTASTIC-FAKTOR: 0


Startnummer 6: Belgien und Roberto Bellarosa mit “Love Kills”

Hm, hat im Finale nix verloren. Mit im Boot ist hier immerhin der Produzent von Litte Mix’ “Wings”. Leider hat der Song auch was vom unsäglichen “Running Scared”, das die gleiche Person mitverantwortet: Den klebrigen Radiopop-Sound und das fehlende Highlight (ein Dubstep-Break ist *kein* Highlight mehr). Nix Halbes, nix Ganzes. Aber riesige Augenbrauen.

TOP: Ein Beat!
FLOP: Zu viel WDR2.
POPTASTIC-Faktor: 4


Startnummer 7: Estland mit Birgit Õigemeel und “Et uus saaks alguse”

Die Esten haben uns schon zwei Jahre in Folge verzaubert: 2011 mit den komplett unterbewerteten Getter Jaani (“One Two Seven Three Down The Rockefeller Street…”) und 2012 mit dem hinreißenden Ott Lepland (“Kuuuuuuuuula”). In ihrem Halbfinale hat Birgit jetzt den undankbaren zweiten Startplatz zugewiesen bekommen und versucht mit einer netten Ballade an die (Fan-)Erfolge der letzten Jahre anzuknüpfen. Das wird ihr eher nicht gelingen, dafür ist der Song zu “nett”.

TOP: Birgit ist ne süße Maus.
FLOP: Wir wollen Ott!
POPTASTIC-Faktor: 1

Startnummer 8: Weißrussland und Alyona Lanskaya mit “Solayoh”

Tja nun. Der eigentliche Vorentscheids-Siegersong von Alyona wurde kurzerhand im Nachgang ausgetauscht (wozu hat man ne Diktatur) und nun fährt sie mit vier halbnackten Tänzern (!) und einem Latin-Popsong nach Malmö. Der Refrain rechtfertigt diese Entscheidung, der ist nämlich ziemlich poptastisch. Die Strophen eher mal gar nicht und das Englisch ist amüsant. Was soll da rauskommen? Wir sind unschlüssig, aber tanzen.

TOP: Viel nackte Muskelbrust
FLOP: Strophen
POPTASTIC-Faktor: 5


Startnummer 9: Malta mit Gianluca Bezzina und “Tomorrow”

Alle Menschen namens Jeremy, die in der IT arbeiten, müssen jetzt ganz stark sein. Die nächsten Wochen werden hart. Malta versucht es in diesem Jahr mit ner folkigen, ein bisschen tanzbaren Nummer. Süß, aber nicht so fetzig wie 2012. Das gilt auch für Gianluca, der es nicht mit Kurt Calleja aufnehmen kann (hier noch mal ansehen). Wo er nun schon mal im Finale ist, wünschen wir ihm aber ein besseres Resultat als dem guten Kurt, der durfte ja nur 21ter werden.

TOP: “His name is Jeremy, working in IT.”
FLOP: Dance-Hemmungen
POPTASTIC-Faktor: 2


Startnummer 10: Russland mit Dina Garipova und “What if”

Achtung, hiernach kommt Cascada! Der russische Song stammt komplett aus Schweden und es handelt sich auch noch um eine ziemlich gute Ballade. Zu Gute kommen wird Dina zudem, dass sie eine herrlich normale Figur hat (siehe auch: Cascada).

TOP: Das letzte Drittel
FLOP: Nicht wirklich “Flop”, aber die Stimme ist nicht besonders besonders.
POPTASTIC-Faktor: 2


Startnummer 11: Deutschland mit Cascada und “Glorious”

Nach zwei sehr guten Lena-Jahren sind wir froh, dass mit Roman Lob im letzten Jahr die langweilige Klangbrei-Casting-Chose, für die wir die Stefan-Raab-Hausband verantwortlich machen, ein Ende hat. Der Vorentscheid 2013 bot uns alles: sehr gute Songs (Betty), sehr gute Popsongs (Blitzkids), großartige Popsongs (Cascada) und Drama. Nicht auszudenken, die bayerischen Almdudler oder die reaktionär-religiösen Schlaftabletten aus Mannheim wären nach Malmö gefahren! Den ganzen Streß um angebliches Abkupfern und die Häme wegen Natalies nicht ganz perfekter Figur hätten wir uns auch mal getrost sparen können. Zu verlieren haben wir jetzt nichts mehr – und wir hier bei POPTASTIC sind uns sicher, dass wir jede Menge gewinnen werden. Seit Monaten ist “Glorious” ein Megahit bei POPTASTIC und wenn wir den Buchhaltern glauben wollen, dann werden auch im Finale sehr viele Menschen sehr begeistert sein. Außer vielleicht die Jurys. Go Natalie, wir glauben an dich!

TOP: Alles.
FLOP: Nix.
POPTASTIC-Faktor: 10

Startnummer 11: Armenien und die Dorians mit “Lonely Planet”

Die Armenier haben ja letztes Jahr in Aserbaidschan aus politischen Gründen auf eine Teilnahme verzichtet. Problem: Dieses Jahr müssen wir in Malmö aus Geschmacksgründen auf Sympathiepunkte verzichten. Langweilie Rockpopsülze.

TOP: Keine Ahnung
FLOP: Text & Melodie
POPTASTIC-Faktor: 0


Startnummer 13: Niederlande und Anouk mit “Birds”

Einer der außergewöhnlichsten Beiträge des Jahrgangs: It’s a grower, not a shower. Musikalisch irgendwas zwischen Adele und Lana del Rey (also ziemlich toll), stimmungstechnisch eher düster, sehr auffällig. Reicht das, um hängen zu bleiben? Vor allem, wenn danach dieser rumänische Terror beginnt?

TOP: Uniqueness
FLOP: Das ganze Drumrum
POPTASTIC-Faktor: 0


Startnummer 14: Rumänien und Cezar mit “It’s My Life”

Warum Opern-Pop nicht aussterben will, entzieht sich unserer Kenntnis. Dieses Mal versucht sich der ausstrahlungsbeschränkte Rumäne mal mit dieser sinnlosen Kunst und knödelt sich einen. Horror.

TOP: Ein Beat.
FLOP: Horror.
POPTASTIC-Faktor: 1

Startnummer 15: Großbritannien mit Bonnie Tyler und “Believe In Me”

Großbritannien enttäuscht inzwischen sehr regelmäßig mit seiner Act- und Songauswahl. Innerhalb der Kenn-ich-doch-Kategorie hat man sich jetzt scheinbar auf die Rentnersektion eingeschworen. Frauke Ludowigs Stimme ist zum Glück noch die alte, der Song allerdings nicht mehr als relativ komode WDR2-Radioware. Nett – und viel zu wenig .

TOP: Alle summen bei der Gelegenheit mal wieder “Total Eclipse …”, “It’s A Heartache” und “Holding Out For An Hero”
FLOP: Mutterland. Des. Pop.
POPTASTIC-Faktor: 1


Startnummer 16: Schweden mit Robin Stjernberg und “You”

Die Songausbeute beim Melodifestivalen 2013 war durch die poptastische Brille betrachtet eh schon nicht besonders reichhaltig (trotz Swedish House Wives) und nun haben die Hörer und die Jury sich auch noch für einen der schwächsten Beiträge entschieden. Schade! Deutschland hatte bei der Jurybewertung dem wesentlich besseren Kandidaten 12 Punkte gegeben (David Lindgren!), aber am Ende half es nichts. Nun also Schmalzlocke Robin mit seinem grässlich gejaulten “Yououououououooooo” und undefinierbarer Tänzer-Choreo. Aber wer kann (und will) sich auch schon zwei ESCs am Stück leisten?

TOP: Es gibt nen SoundFactory-Remix
FLOP: Der Refrain ist unterirdisch
POPTASTIC-Faktor: 3


Startnummer 17: Ungarn und ByeAlex mit “Kedvesem”

Basic-Info: Alex sieht aus wie ein kleiner Luschi-Hipster. Das Lied, das er da hinsprechsingt liegt im Gehörgang ohne Schmerzen zu verursachen. Allerdings glauben wir auch kaum, dass Begeisterungsstürme durch Malmö schwappen werden.

TOP: Lalala
FLOP: Blablabla
POPTASTIC-Faktor: 1


Startnummer 18: Dänemark mit Emmelie de Forest und “Only Teardrops”

Die hoch gehandelte Favoritin! Der Song wirkt zu Beginn irgendwie irisch (will hier jemand von vornherein Punkte klar machen?!), danach wird’s ziemlich schnell kalkuliert ESC-poppig. Eine unglaublich catchy Mischung, die von Nord bis Süd und Ost bis West Gefallen finden wird, auch wenn Emmelie noch etwas an ihrer Ausstrahlung und an etwas mehr Pathos in der Show arbeiten sollte. Die Herren mit den Trommeln sind allerdings schon recht dufte!

TOP: We love Heartbreak Disco!
FLOP: Das Nachthemd
POPTASTIC-Faktor: 8


Startnummer 19: Island und Eythór Ingi mit “Ég á líf”

Riesenenttäuschung. Aus dem Land, das uns noch vor 3 Jahren einen unvergessenen Klassiker schenkte (Hach… “Je ne sais quoi”) und aus dem die süße Ása stammt, kommt dieses Jahr ein Ethno-Zottel, der dazu noch ein Lied trällert, dass es so und so ähnlich quasi schon mal gegeben hat (und zwar hier). Da soll noch mal einer was zum Thema Loreen/Cascada sagen…

TOP: Zzzzzzzzzzzz…
FLOP: Zzzzzzzzzzzz…
POPTASTIC-Faktor: 0


Startnummer 20: Aserbaidschan mit Farid Mammadov und “Hold Me”

Oha! Die Menschenfreunde vom Kaspischen Meer schenken uns einen sehr attraktiven Herren, der eine kitschige Ballade mit Lyrics aus Dieter Bohlens Steckbaukasten vorträgt. Zwar steckt der Produzent von “Shady Lady” (Ukraine 2008, herrlich) mit im Boot, aber das hört man nicht wirklich. Der Song verliert gegen Ende etwas an Charme, hat sich allerdings bei den Wettbüros langsam und unaufhaltsam nach vorn geschoben.

TOP
BOTTOM
POPTASTIC-FAKTOR: 0


Startnummer 21: Griechenland und Koza Mostra feat. Agathonas mit “Alcohol Is Free”

Hallo Brings! Schöner Songtitel (Aber: Wie soll man denn da Geld verdienen, liebe Griechen?). Macht Spaß. So wie Alkohol. Aber zu viel ist auch nicht gut. So wie Alkohol.

TOP: Freibier
FLOP: Naja, am Ende ist Ska-Gedöns jetzt auch nicht so unsers…
POPTASTIC-Faktor: 1 (Gnadenpunkt)


Startnummer 22: Ukraine mit Zlata Ognevich und “Gravity”

Zlata bringt eine ziemlich unglaubliche Stimme mit und der Song überrascht mit durchaus ungewöhnlichen Arrangements für so eine Powerballade. Das finden wir per se schon mal gut. Ein bißchen überperfekt sieht die gute allerdings auch aus und der Song klebt einem wirklich zwischen den Hirnlappen. Zuviel des Guten. Der Riese hat als Gimmick in den Proben und im Halbfinale auch nicht wirklich toll funktioniert.

TOP: Bombenstimme
FLOP: Bombenaussehen
POPTASTIC-Faktor: 2


Startnummer 23: Italien mit Marco Mengoni und “L’essenziale”

Der Sieger von San Remo sieht hinreißend aus (Beweis) und bringt uns – 2013 ist immerhin Balladenjahr – eine melancholische Schnulze mit. Da wird einem ja ganz anders. Schöner Downer. Hach. Kandidat für einen Überraschungssieg, gerade mit so einer guten Starnummer.

TOP: Ein Tempo bitte!
FLOP: Ein Tempo bitte!
POPTASTIC-FAKTOR: 0


Startnummer 24: Norwegen und Margaret Berger mit “I Feed You My Love”

Vorhin gabs noch Freibier aus Griechenland, jetzt verfüttert Norwegen seine Liebe. Und die ist ziemlich wohlschmeckend. Der Electropop-Song klingt fast zu modern für den ESC, aber der mystische Touch ist so hypnotisierend, dass wir denken: Da geht wirklich was. SÜß von der Wunschfee: Sie hat uns schon ein paar Dancefloor-Remixe geschenkt (reinhören)! Also 2013 Rache für Tooji!

TOP: Der Mystic-Touch
FLOP: Einen Tick zu schleppend
POPTASTIC-Faktor: 7 (+2 wegen der Remixe)


Startnummer 25: Georgien und Sophie Gelovani und Nodi Tatishvili mit “Waterfall”

Zwischen den beiden knistert höchstens Hass. Aber Thomas G:son hat diesen Song sehr clever komponiert. Ja, der Thomas, der uns “Euphoria” und “Invincible” geschenkt hat und damit zwei ewige poptastische ESC-Megahits. Leider hat er sich 2013 eher an dem unsäglichen Gewinnersong von 2011 orientiert. Und “orientiert” ist eigentlich eine schäbige Untertreibung, denn alles an diesem Beitrag möchte so sein, klingen und gewinnen wie “Running Scared”. Und das macht uns große Angst. Wehe!

TOP: Geh weg.
FLOP: Geh weg.
POPTASTIC-Faktor: Geh weg!


Startnummer 26: Irland und Ryan Dolan mit “Only love survives”

Ryan – von dem ein Foto im Netz kursiert, das so von “Guys With iPhones” stammen könnte (hier) – kommt mit einem Song um die Ecke, der vom Produzenten der letztjährigen irischen Beiträge stammt. Ja, das waren Jedward. Klingt eigentlich auch wie ein Jedward-Liedchen, nur nicht ganz so überdreht vorgetragen. Dafür gibt es eine Brise Saafri Duo, zwei hübsche Synchrontänzer und leider zwei schief trällernde Background-Girls. Ryan macht das ganz gut und bildet damit einen perfekten Abschluss!

TOP: Die Jungs (Sänger, Tänzer, Trommler)
FLOP: Die Girls
POPTASTIC-Faktor: 8

Intervall-Act und Punktevergabe

Wir freuen uns zwischen den Schnelldurchläufen auf den Intervall-Act von Carola, unsere ESC-Heldin und Sängerin so bekannt-beliebt schmissiger Klassiker wie “Invincible” und “Främling”!

Die deutschen Punkte werden von Lena vergeben. Die Jury dafür bilden Lena, Tim Bendzko, Frida-Gold-Sängerin Alina Süggeler, Carolin Niemczyk vom Glasperlenspiel und Helene Fischers Freund Florian Silbereisen. Sehr illuster.

Nach der Show

Wir empfehlen: Entweder ab in die Kneipen (und den Sieg feiern?) oder schnell zur Poptastic Eurovision Playlist wechseln. Denn in der ARD übernimmt wieder Hamburg die Regie und bietet euch eine seltsame Mischung aus Silly (Anna Loos), Frida Gold, einer dänischen “Ghetto-Pop”-Band namens Lukas Graham, Glasperlenspiel und “die niederländische Swing-Jazz-Sängerin” Caro Emerald. Aha.

Dann doch lieber unsere Spotify-Playliste mit 130+ tollen ESC- und Vorentscheidungsknallern.

Auf nen schönen – und erfolgreichen – Abend!