Sébastien Tellier dem seine neue Single


Erinnert ihr euch an Sébastien Tellier und seinen Auftritt beim Eurovision Song Contest 2008 mit “Divine”? Tragisch unterbewertet im doppelten Wortsinn. Jetzt legt der lockere Franzose mit Niveau ein neues Album vor (“My God is blue”) und klingt in der ersten Singleauskopplung “Pépito Bleu” ein bisschen nach der unehelichen bärtigen Tochter seines Landsmanns Jean Michel Jarre und Sound Of Arrows. Also gut.

PS: Divine!

Epic.

Saint Etienne – Tonight (free download)

Sieben Jahre sind 1 lange Zeit, aber nun sind Saint Etienne wieder da! Natürlich wieder mit verträumtem, traumhaft schönem Electro-Pop und zumindest was die Teaser-Single “Tonight” angeht, produziert von XENOMANIA und Richard X. Dreamteam! Zum kostenlosen Download empfiehlt sich ein “like” beim Facebook-Profil.

Hach. Wir erinnern uns da auch gerne an das hier:


paul van dyk saint etienne -tell me why von sir_newton

Oder das:

Und natürlich:

Neues für Baku: Zypern versucht’s mit 300% Pop!

Gestern hat Zypern seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2012 in Baku gewählt. Einstimmig entschieden sich Jury und Publikum für den Titel “La La Love”. Und womit? Mit Recht!

Der Song klingt genauso eingängig wie es sein Titel verspricht und passt ganz hervorglänzend auf die POPTASTIC-Tanzfläche. Das die Sängerin Ivi Adamou den Titel singt, war vorab klar. Zypern wird im ersten Halbfinale antreten, damit liegt das Weiterkommen dieses schönen Popsongs leider nicht in unserer Hand. Deutschland wird im zweiten Halbfinale stimmberechtigt sein (darin u.a.: Schweden).

In der kleinen internen Hitlist der bereits bestätigten Songs liegt Zypern damit vorn, gefolgt von der Schweiz (wir berichteten), Dänemark (Soluna Samay, hübsche Popballade) und Albanien (Rona Nishliu, unrelevant).

POPTASTIC Pop 2012: Gedränge auf dem Pop-Oylmp

DJ RowDee ist Resident-DJ bei der Celebrate, Gay Students Night und im Exile in Köln, dazu bespielt er u.a. die joice in einem flussabwärts gelegenen Dorf am Rhein und den Ahoi Club in Essen. Was er von POP 2012 erwartet, lest ihr hier.

Wenn man googelt, was 2012 auf dem Plan steht, entdeckt man schnell Aufregendes zu Olympia in London oder der Gerüchteküche um neue Apple-Produkte. Sucht man aber nach ebensolchen Ankündigungen im Popbereich, macht sich leider schnell Ernüchterung breit.

Obwohl mich hier trotzdem einige Fragen mit Spannung erfüllen: Wird Lana Del Rey ihrem überhypten Image gerecht oder verwandelt sich der Pop-Heiligenschein über dem hübschen Kopf bald nach Veröffentlichung ihres Debüts in einen Rauchkringel?

Rechnen wir nicht sowieso schon alle damit, dass Rihanna in ein paar Monaten ihr siebtes Album (in acht Jahren) in die Musikprärie schießt? Gleiche Frage stellt sich bei Lady Gaga: kann es gut gehen, eine zweijährige Tour zum aktuellen Album anzukündigen und gleichzeitig laut über ein neues Werk für 2012 nachzudenken?

Und passiert Madonna wirklich so, dass man sich nicht doch lieber wieder „Ray of Light“ oder „Confessions“ in die Stöpsel haut?

Die Einzige, die sich derzeit nicht eine einzige Frage stellen braucht ist der britische Sensations-Wonneproppen Adele. Sie fängt das Jahr so an wie sie das letzte verlassen hat: Als Schwergewicht an der Spitze der Charts. „21“ hielt sich 16 Wochen auf Platz 1 der US-Billboards (zuletzt geschafft vom Titanic-Soundtrack). Ganz klar, dass sie auch in diesem Jahr noch mit Songs aus dem letzten von sich Reden machen wird.

Auch sehe ich den europäischen Böller-Techno weiterhin in Hochform: David Guetta darf uns noch das ein oder andere Uffzuffz ins Ohr setzen, Pitbull wird auch in Zukunft jeglichen Bezug zu gehaltvollem Liedgut erfolgreich abstreiten können während LMFAO ihm mit Krawall und Remmidemmi auf den Fuß folgen.

Aber wer weiß, was uns Apple und Olympia als Untermalung für ihre Werbespots und Großevents vorsetzen? Im besten Falle gibt es bezaubernden Ravepop à la „We Found Love“ oder sogar mal wieder etwas Haus- und Handgemachtes.

Unser Star für Baku (1): Die POPTASTIC-Tabelle lügt nie.

Endlich ist wieder Eurovision-Zeit! Was war los?

Katja Perti – Marry You (10 Punkte)
Songauswahl total mies – auf dem Papier. Gesungen hat sie die Nummer von der ollen Schlaftablette Bruno Mars nämlich wirklich sehr hübsch.

Jan Verwein – Closer To The Edge (2 Punkte)
Bauer sucht Sieg mit 30 Seconds To Mars, schon wieder so ein Radio-Dudelsong. Das war eher nichts. Vor allem nichts mit auch nur ansatzweise ESC-Flair.

Leonie Burgmer – Stronger Than Me (8 Punkte)
Grüß dich, Amy. Leonie versuchsts mit einer Brise Lena. Nicht schlecht. Sing doch mal Florence & The Machine!

Yasmin Gueroui – Not Fair (5 Punkte)
Lily Allen, beste Songauswahl heute! Jubeltrubelunsicherheit. Muss sich noch steigern.

Kai Nötting – More (9 Punkte)
Usher, sehr schön interpretiert, wenn auch ganz kurz an “Nothing Else Matters” denken müssen. Puh, Schweißausbruch. Dann war da noch Thomas’ Einwurf mit den “dicks”. Haha. Zwei Pluspunkte. Aber: MÜTZE AB, MANN!

Shelly Phillips – Valerie (6 Punkte)
Grüß dich, Amy. Shelly versuchsts mit eigenen Mitteln. Wir hätten gern was flotteres gehört, liebe Shelly. Vielleicht was mit Cindy?!

Salih Özcan – Senorita (1 Punkt)
MÜTZE AB, MANN! Mittelmau gesungen, danach noch paar verbale Blutgrätschen. Next!

Céline Huber – Beautiful Disaster (7 Punkte)
Hübsche Ballade von Kelly Clarkson. Hübsches Mädel. Hübsche Stimme. Alles hübsch. Naja, wir wünschen uns natürlich mehr Pep. Und Pop!

Jil Rock – Moves Like Jagger (4 Punkte)
Nicht der schlechteste Name für einen Popstar. Sieht gut aus, singt gut, wenn auch nicht volle Pulle, denkt man. Außer beim Schreien. Schreien ist immer gut.

Roman Lob – After Tonight (12 Punkte)
Justin Nozuka. Whohooo? Riesenpotential jedenfalls. Double Rainbow! Aber Obacht, bitte keine Max-Mutzke-Nummer dann!

Und sonst so? Moderationsmaschine Steven Gätjen war nicht so schlimm, wie erwartet, seine öffentlich-rechtliche Kollegin mit der undankbaren Backstage-Aufgabe hat noch Luft nach oben. Jurypräsident Thomas D. mit Licht und Schatten, Frida Gold so “gefühlig” wie sonst nur Nena und Stefan Raab – naja, den muss man mögen oder eben nicht (wir mögen).

Die Livetabelle ist der Knüller(!) und sorgt dafür, dass die Show trotz ein paar Längen und mit zu wenig POP doch unterhaltsam blieb.  Für die nächsten Shows wünschen wir uns MEHR EUROVISION. Ansonsten: Well done, everybody!

POPTASTIC Pop 2012: Rückkehr der Pop-Titanen

DJ Gordon ist Freund von POPTASTIC und anständiger Popmusik. Als DJ bespielt er u.a. regelmäßig die bang! in Oberhausen und die Kölner Indie-Pop-Institution Brot & Spiele.

Was 2012 wichtig wird oder werden sollte

Die PET SHOP BOYS veröffentlichen im Februar mit „Format“ ihr zweites B-Seiten-Album. Anspieltipps: Die eher rockigen Tracks „The Truck-Driver And His Mate“ und „I Didn’t Get Where I Am Today“. Das nächste Studioalbum erscheint im Herbst!

Wunschdenken: GEORGE MICHAEL erfreut sich 2012 wieder bester Gesundheit, beendet seine Tour und bringt ein neues Album mit frischem Sound heraus.

Offene Fragen: Wird MADONNA mit dem neuen Album wieder relevant sein? Gibt es ein Leben nach dem CHARTS-SOUND von David Guetta und Pitbull? Schauen wir nach dem Blick auf’s SMARTPHONE auch mal wieder in die Augen?

POPTASTIC Top 20 Pop Hits 2011

Wir schulden euch noch die Ergebnisse des Votings für den POPTASTIC-Hit 2011. Vielen Dank für die zahlreichen Stimmen beim Facebook. Auch für die aus der Vorniedereifel für “Papi”. Da die gekauft waren, wurden sie nicht gezählt. Ätsch.

1. Kylie & Taio – Higher
2. Britney – Till the world ends
3. Kati Wolf – What about my dreams
4. Rihanna & Calvin Harris – We found love
5. Britney – I wanna go
6. David Guetta & Sia – Titanium
7. Eric Saade – Popular
8. Maroon 5 & X-Tina – Moves like Jagger
9. Natalia Kills – Mirrors
10. Lady Gaga – The Edge of Glory
11. Rihanna – S&M
12. Robyn – Call your girlfriend
13. Lady Gaga – Born this way
14. Frida Gold – Wovon sollen wir träumen
15. Getter Jaani – Rockefeller Street
16. Beth Ditto – I wrote the Book
17. Aura Dione – Geronimo
18. Alexandra Stan – Mr. Saxobeat
19. Natalia Kills feat. Will.i.am – Free
20. Jennifer Lopez – On the floor

Rest vom Fest:

Agnes – Don’t go breaking my heart
Aqua – Like a robot
J.Lo – Papi
JLS – She makes me wanna
Jedward – Lipstick
Shakira – Rabiosa
Usher – More
Jessie J. – Domino
Chris Brown – Yeah 3x
Katy Perry – Last Friday night