Sophia Somajo – Free Download

Sophia Somajo (halb Ungarin, halb Schwedin) hat mit Max Martin das wunderbare “Time Machine” für Robyn geschrieben und versucht sich auch selbst seit geraumer Zeit als Solo-Künstlerin.

Wristcutters Inc.” z.B. war schon mal ein guter Versuch, klingt aber irgendwie noch… unfertig. “Cinnamon Girl” klingt wie eine Robyn-B-Seite, was natürlich nix Schlechtes ist, v.a. wenn man weiß, dass es am Laptop im Schlafzimmer produziert wurde. “Stockholm Calling” war in Finnland mal Top 5. “Chinese Tekkno” ist ziemlich witzig und echter FuturePop.

Am allerbesten ist aber ihr neuester Wurf geraten, den sie dankenswerter Weise auch noch zum kostenlosen Download anbietet. Noch ein Grund mehr, in “Who’s Gonna Love Me” zu lieben!

Who’s Gonna Love Me by You Can Call Me Soso

Charts what?

Es guckt ja heute keiner mehr auf die Hitliste, formerly known as Media Control Charts. Aber als wir letztens, mehr aus Versehen als aus Neugier, darauf klickten sind wir aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen: Lana del Rey auf Platz 1 und Gotye auf Platz 7? Haben die Deutschen endlich wieder Bock auf Offstream?

Und wir so:

Für die Schweiz nach Baku: Sinplus – Poptastic-approved

Gestern hat die Schweiz als erstes der Teilnehmerländer des 57. Eurovision Song Contest seinen Beitrag gekürt. Nach Baku zum Halbfinale und hoffentlich ins Finale fahren die Brüder Ivan und Gabriel mit ihrer sehr catchy Rockpop-Nummer “Unbreakable”. Guter Songname, guter Song, gut aussehende Jungs. Triple-Win!

Bis zum großen Auftritt werden die Produzenten sicherlich an ein paar Schräubchen drehen, um den Song noch eurovisioniger zu gestalten… wir freuen uns drauf!

Videopremiere: Mylène Farmer – Du temps

Mylene Farmer ist in ihrer Wahlheimat Frankreich sowas wie Madonna und Lady Gaga zusammen, seit den 80ern erfindet sie sich immer wieder neu und kann zurückblicken auf die zum Teil aufwendigsten Videoclips der Musikgeschichte (Wer dachte nur Lady Gaga hätte 15 min Videoclips liegt definitiv falsch). Für ihr neues Best of Album erscheint jetzt “Du Temps” in einem weniger aufwendigen Clip, aber auch hübsch!

Rollings Stone Top 50 Singles aus 2011

Gerade ist die jährliche Rangliste der “Besten 50 Singles des Jahres 2011” erschienen, gewählt vom überaus stilsicheren Rolling Stone-Magazine. Noch vor Gaga, Beyonce und den Foo Fighters hat sich Adele mit “Rolling in the Deep” suverän auf Platz Eins gemausert.

Wir waren aber schon ein wenig erstaunt über die Drittplatzierte: Britney mit “Till the World ends”. Aber die beiden Songs im MashUp sind ja eh der Kracher.

Vollständige Liste. Klick.

BBC Sound of 2012 longlist

Wie jedes Jahr (und dieses Mal im zum zehnten Mal) lässt die BBC mit “Sound of…” die Kristallkugel sprechen: Wer wird nächstes Jahr der heiße Scheiß?

Wir haben uns mal durch die Longlist geklickt und beglücken euch mit unserer Weissagung, wer hier wirklich was taugt. Bezogen auf 300% FuturePOP, isklar.

Zuvor noch kurz eine Liste der Nominierten und Gewinner der Vorjahre: Dizzee Rascal! Franz Ferdinand! McFly! Scissor Sisters! Chris Brown! Mika! Klaxons! Adele! Duffy! The Ting Tings! MGMT! Santigold! Little Boots! Florence And The Machine! Empire Of The Sun! Lady Gaga! La Roux! Kid Cudi! VV Brown! Passion Pit! Dan Black! Ellie Goulding! Marina And The Diamonds! Hurts! The Drums! Jessie J! James Blake! Jamie Woon! Frankmusik!

Geddit? We’re not talking shit here! So. Jetzt aber mal den Pop-Radar ausgefahren und ein eiskaltes Ranking für 2012 erstellt…

1. Niki and the Dove – Schweden? Check. Klingt ein bisschen wie The Knife auf Pop? Check. Schon mal Mylo-Remix eingefahren? Check. Popjustice-Support? Check. Leider auch mit einem unsäglichen Swedish House Mafia vs Afrojack Bootleg in Ibiza dieses Jahr, was vermutlich dem kommerziellen Erfolg nicht abträglich ist – ABER IM OHR WEH TUT!

2. Friends – Fröhlich, kitschiger Indiepop, würde gut auf ein Mixtape zwischen CSS und We’re From Barcelona passen – und sogar auf den Poptastic-Dancefloor. Vielleicht nicht cutting edge, aber cutting Pop! Übrigens bekloppteste, aber fürs Feuilleton zitierfähigste Entstehungsgeschichte ever: Haben sich gefunden, weil sie als vegane Arbeitskollegen wegen einer Bettwanzen-Epidemie fünf Tage zusammen hausen mussten.

3. Azealia Banks – Hat nen doofen Vornamen, mischt aber die geilsten Rave-Sounds in ihre Raps. Irgendwas zwischen Jessie J und Nicki Minjah, irgendwie gut und irgendwann bestimmt was mit David Guetta.

Weiter zu den Plätzen 4 bis 15… Continue reading